Die Ärzte der Abteilung plastische Chirurgie der Loretto Klinik, Tübingen: Dr. med. Wolfgang Banzhaf

Die Brustverkleinerung (Brustreduktion)

Zu üppige Weiblichkeit kann auch zur Last werden. Zum Beispiel dann, wenn schwere, hängende Brüste Hautentzündungen, Haltungsfehler Muskelverspannungen, Kopfschmerzen und nicht zuletzt bleibende Wirbelsäulenschäden auslösen. Ganz zu schweigen von der seelischen Belastung, die durch eine zu schwere oder schlaffe Brust ausgelöst wird.

Gerade bei jungen Frauen spiegelt sich dies in Unsicherheit, Kontaktarmut und Minderwertigkeitsgefühlen wider. Körper und Seele haben daran mitunter schwer zu tragen. Eine zu schwere, hängende oder gar schlaffe Brust muss heutzutage aber nicht mehr in Kauf genommen werden.

Brustverkleinerung“ (Brustreduktion) für ästhetisch ansprechend modellierte, feste, jugendlichere Brüste ist hier das Zauberwort, das schon vielen Frauen nach eigenen Aussagen „zu einem neuen Leben“ verholfen hat. Für den versierten Ästhetisch-Plastischen Chirurgen ist eine Brustverkleinerung, obwohl keine kleine Operation, ein Routineeingriff. Übergewichtigen Frauen wird vor einem derartigen Eingriff zur Gewichtsreduktion geraten, damit die „neue“ Brust zu den übrigen Proportionen passt.

Die Behandlung

Um die obersten Ziele einer Brustverkleinerung, nämlich Reduktion des Volumens, gute Form und Symmetrie bei minimalen Narben sowie Erhaltung der Sensibilität und Stillfähigkeit der Brust zu erreichen, sind in der Vergangenheit eine Vielzahl an Techniken entwickelt worden.

Die heute gebräuchlichsten Schnitte sind:

  • der T-Schnitt oder auch Ankerschnitt genannt
  • I-, Pilz- oder Vertikalschnitt (Methode nach Lejour)
  • L-förmige und Z-förmige Schnitte
  • O-förmige bzw. zirkuläre Schnitte

Generell ist der Schnitt um den Warzenhof immer dann notwendig, wenn die Brustwarze verlagert werden muss. Die senkrechte Schnittführung (von der Brustwarze senkrecht herunter bis zur Brustumschlagfalte) dient zur Verkleinerung des Hautmantels bei entsprechender Drüsengewebsentnahme. Viele Operateure fügen einen weiteren Schnitt horizontal in der Brustumschlagfalte hinzu, wenn der Hautüberschuss zu groß sein sollte.

Entscheidend für den bestmöglichen Operationserfolg ist dabei die exakte Positionierung der Mamille (Brustwarze). Neben dem Abstand zur Drosselgrube muss unter anderem berücksichtigt werden, dass die Mamille in der Ebene der umgebenden Haut liegt. Beim Eingriff wird zunächst gemäß den Einzeichnungen der Schnittführung der verkleinerte neue Durchmesser des Brustwarzenhofes umschnitten. Das überflüssige Drüsengewebe in der unteren Brusthälfte wird herausgelöst sowie der Hautüberschuss abgetrennt. Dann modelliert der Operateur die „neue“ Brust mit resorbierbaren Nähten und fixiert sie am Brustmuskel. Abschließend wird die Wunde mehrschichtig vernäht.

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Die Fakten zur Brustverkleinerung

OP-Dauer: 2,5 Std.
Narkose: Vollnarkose
Klinikaufenthalt: eine Nacht
Gesellschaftsfähig: nach einer Woche, Sport nach 4 Wochen
Nachbehandlung: nach 21 Tagen Fäden ziehen

Hinweise zum Beratungsgespräch

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