Aktuelles28.03.2006 Kommt die Karriere mit der Schönheit?
Hängt die Karriere, nein, sogar der Firmenumsatz von einem gut aussehenden Kader ab? Die Wissenschaft beweist es: Dass der eine aufsteigt und der andere weniger, hängt nicht nur von Leistung und Wissen ab. Attraktivität, eine wohlklingende Stimme und der eigene Duft verschaffen der Karriere oft einen Quantensprung. Aktuelle Langzeitstudien belegen das Phänomen: Gut aussehende Mitarbeiter bekommen bis zu fünf Prozent mehr Gehalt, trotz gleicher Qualifikation der weniger gut aussehenden. Die äußere Attraktivität dient heutzutage immer mehr als "lohnendes Aushängeschild" und steht verstärkt für inneren Antrieb. Sympathien sind dann gewiss. Vor allem Männer optimieren derzeit verstärkt ihre Optik, da sie sich vermehrt Erfolg in Beruf und Privatleben versprechen, lt. Wirtschaftswoche. Doch was macht einen Menschen eigentlich attraktiv? Töne wecken Sympathien oder Antipathien. Tief und voll klingende Brusttöne sind Erfolg versprechend. Dunkle Tonlagen werden als sympathisch empfunden. Attribute wie kompetent, souverän aber auch autoritär werden diesen Tonhöhen zugesprochen. Männer als auch Frauen, die eine zu hohe Stimmlage haben, scheinen ein evolutionär bedingtes Imageproblem zu haben. Denn die dunkel klingende Stimme scheint aufgrund männlicher Prägungen im Business dem "Geschäftston" zu entsprechen, so eine Studie der Universität Lausanne. Der Attraktivität auf die Sprünge helfen ist kein ausschließliches Zeichen heutiger Generationen. Geschminkt, gefärbt und mit Schmuck verziert wurde auch bereits zu Urgroßvaters Zeiten und früher. Doch bietet die Technik, der Stand der ästhetisch-plastischen Chirurgie und die kosmetische Industrie derzeit ein breites Spektrum an Möglichkeiten, die das Leben, den Erfolg, die Karriere schneller erreichen lassen. |
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